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Viele Stimmen einbinden

Bürgerbeteiligung · Bürgerrat · Mitarbeitendenbeteiligung · Vernetzungstreffen · Fachtagung

„Alle sollen beteiligt werden.“ Diesen Wunsch höre ich oft, so gelingt es aber nie. Die eigentliche Frage ist, wer wirklich beteiligt werden muss, an welcher Stelle und in welcher Form.

Menschenmenge an Absperrgittern in London (Lomo)

Für euch, wenn …

Wie wir arbeiten können

Ein Tag, der zählt

Eine Tagung oder ein Vernetzungstreffen, bei dem die Teilnehmenden mehr tun als zuhören.

Ein Weg über Zeit

Ein Bürgerrat oder eine Reihe von Werkstätten mit vielen Menschen im Raum. Wichtig ist, dass am Ende etwas Greifbares herauskommt.

Oft ist es beides nacheinander. Welche Form passt, klären wir im ersten Gespräch.

Wie das aussehen kann

Einem Anliegen Gehör verschaffen

In einer Stadt brachten Bürger:innen das Thema Barrierefreiheit ein, und die Politik wünschte sich dazu einen Beteiligungsprozess. Betroffene, Fachleute und Verwaltung trugen ihre Erfahrungen zusammen. Am Ende standen Handlungsempfehlungen an die Stadtvertretung.

Den Zufall mitreden lassen

Fast 1.400 Menschen forderten per Unterschrift einen landesweiten Bürgerrat zum Umgang mit Grund und Boden, zum ersten Mal auf Initiative der Bevölkerung. Per Zufall ausgewählte Bürger:innen erarbeiteten Vorschläge, die öffentlich diskutiert und an Politik und Verwaltung übergeben wurden. Ich war Teil des Moderationsteams.

Viele Zuständige an einen Tisch holen

Im Sozialbereich sollte ein Unterstützungsangebot für Kinder neu ausgerichtet werden, und viele Stellen waren dafür zuständig. Anbieter, Behörden und Gemeinden saßen dazu an einem Tisch. Heraus kamen ein gemeinsamer Nordstern und sechs Lösungsempfehlungen.

Aus Ideen Projekte machen

Bei den Machbarschaften, einem Format, das ich mitentwickelt habe, kommen per Zufall eingeladene Menschen aus einer Gemeinde zusammen und sprechen darüber, was ihren Ort lebenswerter macht. Wer will, setzt eine Idee selbst um. In einer Gemeinde haben sich so drei Menschen zusammengetan, um einen Tauschladen für Kleidung aufzubauen, als Ort für Nachhaltigkeit und Begegnung.

Aus meiner Perspektive beginnt Beteiligung mit Zuhören. Wenn Menschen erleben, dass ihre Stimme zählt, wird aus Ohnmacht Handeln. Wer bei euch mitreden sollte und wie, klären wir am besten im Gespräch.

Ins Gespräch kommen

Ihr habt ein Anliegen oder erst eine Ahnung davon? Meldet euch gern, als Gruppe oder auch allein. Manchmal zeigt sich schon im ersten Gespräch, um welche Frage es eigentlich geht.